Botschaft der Republik Türkei

Mitteilungen des Türkischen Aussenministeriums

Fa-18, 24. März 2017, Antwort Von Botschafter Hüseyin Müftüoğlu, Sprecher Des Außenministeriums, Auf Eine Frage Bezüglich Der Kontakte Des Herrn Anastasiades, Führer Der Griechisch-zyprischen Verwaltung, Mit Einem Kohlenwasserstoff-unternehmen In Den Usa , 24.03.2017

In den Medien wurde darüber berichtet, dass Herr Anastasiades, Führer der griechisch-zyprischen Verwaltung, während seines Besuches in den USA am 22. März mit Vertretern eines Kohlenwasserstoff-Unternehmens, die an der dritten internationalen Ausschreibung in der angeblichen Wirtschaftszone der griechisch-zyprischen Verwaltung teilnahmen, Kontakte aufgenommen hat. Diese Kontakte legen noch einmal dar, dass die griechisch-zyprische Verwaltung die Aktionen zum Kohlenwasserstoff fortsetzt, ohne die unveräußerlichen Rechte des türkisch-zyprischen Volkes, das gleichzeitig Miteigentümer der Insel ist, auf die Bodenschätze der Insel zu berücksichtigen.

Die griechisch-zyprische Verwaltung hat zuletzt in der Sitzung des Ministerrates vom 17. März für drei einzelne Kohlenwasserstofffelder die Unterzeichnung der Forschungs- und Herstellungsverträge mit einigen Unternehmen, darunter sich auch das oben erwähnte Unternehmen befindet, gebilligt.

Diese Einstellung der griechisch-zyprischen Verwaltung zeigt, dass sie die Potenzial einer auf Win-Win-Sitation basierenden wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die sich mit Bestrebungen der griechisch-zyprischen Verwaltung und der Türkei nach einer eventuellen umfassenden Lösung auf der Insel und im östlichen Mittelmeer ergeben kann, nicht wahrnimmt.

Wir erwarten von der griechisch-zyprischen Seite, die beharrlich die türkischen Zyprer nicht als politisch gleichberechtigte Partner auf der Insel sehen, dass sie darauf verzichten sollte, vorzugehen, als wäre sie der einzige Eigentümer der Bodenschätze auf der Insel, und dass sie mit den Aktionen zum Kohlenwasserstoff aufhören sollte. In diesem Zusammenhang wird es zum Gedächtnis gerufen, dass solche Aktionen in den vergangenen Jahren zum Scheitern der Bestrebungen für eine umfassende Lösung führten. Zu diesem Anlass erinnern wir erneut, dass die Türkei alle möglichen Maßnahmen ergreifen wird, um ihre Interesse im östlichen Mittelmeer und die Rechte der TRNC zu wahren.