Botschaft der Republik Türkei

Mitteilungen des Türkischen Aussenministeriums

Erklärung Des Sprechers Des Ministeriums Für Auswärtige Angelegenheiten Der Republik Türkei In Antwort Auf Eine Frage Bezüglich Der Erklärungen Des Sprechers Des Ministeriums Für Auswärtige Angelegenheiten Der Republik Griechenland Über Den Besuch Von S.e. Recep Tayyip Erdoğan, Präsident Der Republik Türkei In Die Türkische Republik Nordzypern , 03.09.2014

FA-27, 3. September 2014

Die Äußerungen, die von dem Sprecher des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten der Republik Griechenland über den Besuch von S.E. Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Republik Türkei in die Türkische Republik Nordzypern vom 1. September 2014 abgegeben wurden und nach unserem Wunsch aus den innenpolitischen Erwägungen entstanden waren, spiegeln nicht den Geist der Zusammenarbeit, die wir mit Griechenland in der Letzen Zeit aufbauten.

Anlässlich des Besuchs erklärte Präsident Erdoğan ausdrücklich noch einmal die Entschlossenheit der türkischen Seite, für eine gerechte und dauerhafte Lösung in Zypern und betonte unsere Erwartung der Zusammenarbeit mit Griechenland zu diesem Zweck.

Aus diesem Grund erfuhren wir mit Erstaunen die Kommentare des Sprechers des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Griechenland. Darüber hinaus ist es schwierig zu erklären, dass er eine Äußerung über die jüngsten eingeleiteten Forschungsaktivitäten in dem türkischen Festlandsockel abgegeben hat, obwohl diese Aktivitäten keinen Bezug auf Griechenland haben.

Wie bekannt ist, führte in der Vergangenheit die Haltung der Türkei und Griechenland als Mutterländer und Garantiegeberländer in Bezug auf die Zypern-Frage zu positiven Ergebnissen. Präsident Erdoğan betonte auch bei seinem Besuch in die Türkische Republik Nordzypern, dass die Türkei weiterhin in diesem Prozess in Zusammenarbeit vor allem mit den Vereinten Nationen, den anderen Garanten und den interessierten Ländern einen Schritt voraus sein wird.

Die Türkei ist entschlossen, ohne weitere Verzögerung für die Zypern-Frage, die 50 Jahre hinterlassen hat, eine dauerhafte politische Lösung zu finden.