Nr.: 164, 12. Juli 2019, Pressemitteilung In Bezug Auf Die Jüngsten Angriffe Auf Moscheen Im Ausland

Republik Türkei Außenministerium 12.06.2019

Wir sind besorgt und betrübt über die in letzter Zeit zunehmende Zahl von Angriffen auf Moscheen muslimischer Gemeinschaften in einigen westeuropäischen Ländern, insbesondere in Deutschland.

Die Tatsache, dass Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit von Tag zu Tag alarmierendere Ausmaße angenommen haben, ist zu einem Thema geworden, das eine unverzügliche Lösung erfordert.

Es sollte nicht vergessen werden, dass der Schutz der Religionsfreiheit und der Heiligkeit von Gotteshäusern in die Zuständigkeit der Staaten fällt. Die Täter der Angriffe, die der örtlichen Polizei und der Justiz vorgelegt werden, vor Gericht zu bringen und die vollständige Sicherheit der Moscheen zu gewährleisten, wird weitere schwere Ereignisse in Zukunft verhindern.

Solche Angriffe richten sich nicht nur gegen Muslime, sondern stellen auch eine gemeinsame Bedrohung für die gesamte Menschheit dar. Hass und Intoleranz haben sich zu einem Virus entwickelt, der die ganze Welt bedroht. Es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft zusammenarbeitet, um dieses Virus vollständig zu beseitigen.

In diesem Zusammenhang war die Annahme der Resolution „Bekämpfung des Terrorismus und anderer Gewaltakte aufgrund der Religion oder Weltanschauung“ durch die Generalversammlung am 2. April 2019, die den Vereinten Nationen unter der Führung der Türkei vorgelegt wurde, ein entscheidender Schritt. Die Umsetzung dieser Resolution durch alle Mitgliedstaaten wird wesentlich zur Lösung des Problems beitragen. Die Türkei wird weiterhin die internationalen Bemühungen in dieser Richtung leiten.

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